Herbst-Werkstatt · Artikel 8
Abstand zwischen Rosen und Begleitpflanzen
Eine Miniaturrose, eine breit wachsende Strauchrose und eine Kletterrose haben unterschiedlich große ausgewachsene Volumen; Lavendel, Geranien und Berberitze konkurrieren auf unterschiedliche Weise um die Wurzeln.
Kurz gesagtDen Abstand von Mitte zu Mitte planen, wobei man jeweils die halbe ausgewachsene Breite jeder Pflanze zugrunde legt, und dann einen Puffer für Luftzug und Pflege zugeben. Je feuchter der Standort, je dichter das Laub und je stärker die Wurzeln des Nachbarn, desto wichtiger wird dieser Puffer.
Vier Prüfungen für den Pflanzplan
- Ausgewachsene Größe. Maßgeblich ist die Beschreibung der konkreten Sorte, nicht die junge Pflanze am Tag des Kaufs.
- Zugang mit der Hand. Einen Weg lassen zum Gießen, Düngen, Anbinden und Kontrollieren des unteren Laubs.
- Luftbewegung. Die Kronen mögen dicht beieinander aussehen, sollten aber keine dauerhaft feuchte Masse bilden.
- Wie sich der Nachbar verhält. Kriechende, sich selbst aussäende und großwüchsige Pflanzen brauchen mehr kontrollierten Raum.
Der Kompromiss enger Pflanzung
Ein schnelles, „fertig“ wirkendes Bild im ersten Jahr bedeutet später mehr Umsetzen, mehr Schnitt und ein größeres Krankheitsrisiko. Sicherer ist es, eine Lücke vorübergehend mit Einjährigen oder Mulch zu füllen.