Zum Namen
Name: Die Sorte ist dem Institut Lumière gewidmet, dem nationalen Filminstitut in Lyon, gegründet 1982 in der Villa und ehemaligen Fabrik der Brüder Auguste (1862–1954) und Louis (1864–1948) Lumière, den Erfindern des Kinos. Am 28. Dezember 1895 zeigten die Brüder Lumière im Grand Café in Paris die erste öffentliche Filmvorführung der
Geschichte: Der Geburtstag des Kinos. Heute ist das Institut Lumière ein Filmmuseum, Kino, Festival und Archiv. Die Sorte entstand als Hommage an die französische Kultur und an den Geburtsort des Kinos.
Züchtung: KORREKTUR: Im Tagebuch stand die Vermutung 'Meilland'; die Sorte wurde tatsächlich von Dominique Massad für Roseraie Guillot (Lyon, Frankreich) gezüchtet, 2003. Code MASinlum. Sie gehört zur Generosa®-Serie, der Leitlinie von Guillot seit Ende der 1990er Jahre (nostalgische „altmodische“ Sträucher mit moderner Krankheitsresistenz). Massad ist seit Ende der 1990er Jahre der wichtigste Züchter der Generosa-Serie und hat vor allem nostalgische, geviertelte Sträucher mit kräftigem fruchtig-rosigem Duft hervorgebracht.
Bedeutung: Die 6. Massad-Sorte in unserem Katalog, neben Émilien Guillot (2001), Chantal Mérieux (1999), Belle de Segosa (2013), André Turcat (2007) und Froufroutante Jackie (2007). Die französische Generosa-Familie ist eine eigene thematische Gruppe im Katalog und steht für den „nostalgischen französischen Stil“. Institut Lumière und die anderen Massad-Sorten könnten eine eigene Seite bilden: 'Massad: 6 französische Sträucher'.








