Zum Namen
Name: Die Rose ist nach Jean Cocteau (1889–1963) benannt, dem französischen Dichter, Dramatiker, Maler und Filmregisseur, einer Schlüsselfigur der französischen Avantgarde des zwanzigsten Jahrhunderts. Autor von 'Les Enfants Terribles', 'La Belle et la Bête' und 'Orphée'. Er war befreundet mit Picasso, Modigliani und Strawinsky: ein Mann seiner Zeit. Meilland wählte den warmen terrakotta-ockerfarbenen Ton als „Künstlerpalette des zwanzigsten Jahrhunderts“.
Züchtung: Gezüchtet von Alain Meilland bei Meilland International (Provence, Frankreich), 2006–2007; Markteinführung in Frankreich 2009; Deutschland und USA 2011. Code MEIkokan. US-Patent PP 21,271 (7. September 2010). Abstammung: Singin' in the Rain × (La Sevillana × Centenaire de Lourdes).
Bedeutung: 5 internationale Auszeichnungen: Bagatelle-Zertifikat Paris (Bagatelle Paris Certificate, 2007), Monza (2008): Goldmedaille (Gold Medal) + Rose des Jahres (Rose of the Year), Lyon „Grande Rose du Siècle“ (2009: die „Große Rose des Jahrhunderts“), Asheville (2014): beste Strauchrose (Best Shrub Rose), Adelaide (2015): beste Strauchrose (Best Shrub Rose) + Silber (Silver). In Frankreich trägt sie das Label-Rouge-Zertifikat (hohe Gartenqualität) und das Konzept „Rose sans souci“: „eine Rose ohne Sorgen“. Sie wird oft fälschlich Delbard zugeschrieben, wegen deren „Painters Collection“, die Cocteau enthält; das ist Meilland, nicht Delbard. Nicht zu verwechseln mit der historischen Sorte 'Charleston' (Meilland 1963, MEIridge, gelb-rote Floribunda): Das ist eine andere Rose. Die moderne Charleston® = Jean Cocteau = MEIkokan.








