Zum Namen
Name: 'Pascali', nach einer Figur aus dem belgischen Roman 'Pascali' von Georges Simenon. Simenon (1903–1989) war der bekannteste belgische Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts, Autor einer Romanreihe um Kommissar Maigret. Eine poetische Hommage an die französischsprachige belgische Literatur, die zur belgischen Herkunft der Sorte passt.
Züchtung: Gezüchtet von Louis Lens (1924–2001) bei Lens Roses (Belgien). Code LENip. Vor 1963 gezüchtet, 1963 eingeführt; in Großbritannien über Dickson Nurseries 1963. Abstammung: 'Queen Elizabeth' (Lammerts 1954, WFRS HoF 1979, Mutter der Grandiflora-Klasse!) × 'White Butterfly'. Louis Lens war ein führender belgischer Züchter des zwanzigsten Jahrhunderts, auch bekannt für seine Hybrid-Musk-Rosen.
Bedeutung: WFRS HALL OF FAME 1991, gewählt auf der 9. Weltrosenkonvention in Belfast. DIE EINZIGE BELGISCHE ROSE IN DER WFRS HALL OF FAME. AARS 1969 (All-America Rose Selections). Portland Gold Medal 1967. Hague Gold Medal 1963 + Hamburg 1963 + Baden-Baden 1964 + Kortrijk 1965 = 7+ internationale Auszeichnungen für eine Sorte. Die Farbe hält auch in brennender Sonne, eine seltene Eigenschaft bei weißen Edelrosen (die meisten werden in der Hitze gelblich oder gräulich). Eine Tochter von Queen Elizabeth (WFRS HoF 1979), eine genealogische Verbindung zu ihrer Mutter, einer Rose der WFRS Hall of Fame. Das Vermächtnis von Lens: nach 1968 wandte sich Louis Lens den Hybrid-Musk-Rosen (Hybrid Musks) zu, aber Pascali blieb seine bekannteste Edelrose.








