Zum Namen
Name: 'Red Velvet' = „roter Samt“ – wegen der samtigen Textur der Blütenblätter. Ein klassischer Verkaufsname, der das Merkmal der Textur hervorhebt: Die Blütenblätter wirken im Sonnenlicht wie Samt.
Züchtung: Gezüchtet von Hans Jürgen Evers bei Rosen Tantau (Uetersen, Deutschland) – demselben Züchter wie Polo (1997). Code TANorelav. Gezüchtet bis 1992, eingeführt 1994. Abstammung nicht offengelegt. Ein verbreiteter Mythos in Katalogen: Sie wird manchmal De Ruiter zugeschrieben – das ist falsch; der echte Züchter ist Tantau, 1994.
Bedeutung: Eine der führenden roten Schnittrosen der 1990er- bis 2000er-Jahre; laut HMF-Beschreibung „derzeit wahrscheinlich die beste rote Floristenrose weltweit“ (zu ihrer Zeit). Die samtige Textur der Blütenblätter ist ein auffallendes Merkmal, das Floristen schätzen. Sehr dunkles, dichtes Laub – ein guter Kontrast. Die Tantau-Reihe dunkelroter Schnittrosen: Red Velvet – Piano (2007) – Royal Piano. Keine großen offiziellen Auszeichnungen (AARS, ADR werden für Schnittrosen nicht verliehen). Heute wird sie nach und nach von Red Naomi! (Schreurs, 2006) abgelöst, doch Red Velvet bleibt eine klassische Alternative in der Floristik.








