Zum Namen
Name: Bessy, der Handelsname – Bessy®; ukrainische Schreibweise: Bessi. In keiner Quelle erscheinen Synonyme oder ein Codename. Woher der Name stammt, ist unbekannt. Das ist ein seltener Fall: Die meisten Rosen haben hinter dem Namen eine Geschichte – eine Person, eine Stadt, ein Jubiläum. Hier hat sie niemand aufgeschrieben, und wir werden sie nicht erfinden.
Züchtung: Interplant Roses B.V., Niederlande. Jahr – 1997 (das Marktdatum, das deutsche Baumschulen angeben: Horstmann, Lubera, pflanzmich, garten-de); HelpMeFind nennt 1998. Die Elternformen und der Patentstatus sind unbekannt. Ihre Einordnung ist ebenfalls unklar: HelpMeFind schreibt „shrub, can be used as ground cover“ (Strauch, kann als Bodendecker verwendet werden), während deutsche Baumschulen sie einheitlich als Bodendeckerrose verkaufen.
Bedeutung: Es gibt keine Auszeichnungen – HelpMeFind stellt direkt fest: „No awards known for this Plant“ (keine Auszeichnungen für diese Pflanze bekannt). Sie steht auch nicht auf der ADR-Liste, und das überrascht nicht: Dort ist überhaupt keine Interplant-Rose aufgeführt. Der Reiter „References“ auf HelpMeFind ist leer – die Sorte ist in keinem Buch verzeichnet. Interplant selbst führt sie heute nicht mehr: Die Firma hat auf Schnittrosen umgestellt. Bessy ist also eine Sorte ohne offizielle Biografie, die in Gärten weiterlebt: 17 Stimmen als „Favorit“ auf HelpMeFind, Fotos aus Budapest von 2008 und aus dem Südwesten Deutschlands von 2010. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet – und lebt weiter, einfach weil die Leute sie mögen.








