Zum Namen
Name: 'Koko Loko' — ein Wortspiel: 'Cocoa' / 'Chocolate' + 'loco' / 'loko' ('verrückt' auf Spanisch) — wegen ihrer ungewöhnlichen Schokolade-Lavendel-Farbpalette. Christian Bédard bestätigte die Schreibweise 'Loko', nicht 'Loco' — das ist die vom Autor gewählte Schreibweise der Sorte.
Züchtung: Gezüchtet von Christian Bédard für Weeks Roses (USA), gezüchtet 2008, auf den Markt gebracht 2012. Code WEKbijou. US-Patent PP 23,269. Abstammung: 'Blueberry Hill' × 'Pot O'Gold' (Beetrose [Floribunda] × Edelrose [Hybrid Tea]). Ihr wird oft fälschlich Tom Carruth zugeschrieben (ein anderer Weeks-Züchter) — tatsächlich stammt sie von Bédard. Der Code WEKbipuhit, der in manchen Quellen steht, ist falsch — der richtige Code ist WEKbijou.
Bedeutung: Eine Wegbereiterin der modernen Kategorie 'braune/Taupe-Rosen', zusammen mit Hot Cocoa (Carruth 2003, AARS) und Distant Drums (Buck 1985). Sie gab dem Modetrend für 'Nude'-Sorten in der Hochzeitsfloristik der 2010er Jahre einen Schub. Keine offiziellen Auszeichnungen (AARS/ADR/AGM) — ein rein ästhetischer und kommerzieller Erfolg. Die 'braunen' Sorten in unserem Katalog sind jetzt 6: Koko Loko + Hot Cocoa + Cappuccino + Distant Drums + Guinness + Honey Dijon — eine vollständige thematische Gruppe für das Handbuch.








