Zum Namen
Name: 'Honey Dijon' — englisch für 'Honig-Dijon-Senf'. Der Name ist eine Hommage an die französische Senfsauce aus Dijon mit ihrer charakteristischen honiggoldenen Farbe. Die Sorte ist gerade für ihre einzigartige 'Honig-Senf'-Farbe bekannt, die unter Gartenrosen selten ist.
Züchtung: WICHTIGE KLARSTELLUNG: Aus dem Code WEKsproulses könnte man auf Tom Carruth (Weeks Roses) schließen; tatsächlich ist der Züchter James A. Sproul, USA (ein privater Amateurzüchter); Weeks Roses ist nur der Vertrieb und Einführer. Gezüchtet um 2003, kommerzielle Einführung 2005. Patent US PP17,822 (19.06.2007), australisches Patent AU3679P (2008). Sprouls erster großer kommerzieller Erfolg. Abstammung: 'Stainless Steel'™ (Tom Carruth, 1991, eine graulavendelfarbene Edelrose) × 'Singin' in the Rain' (McGredy 1991, eine lachs-aprikosenfarbene Beetrose, AARS 1995).
Bedeutung: Honey Dijon ist bei Hochzeitsblumen beliebt: eine seltene 'Vintage'-Farbe, die sich gut mit cremefarbenen, puderfarbenen und silbernen Arrangements verbindet. Zusammen mit Hot Cocoa (Carruth 2003, AARS 2003), Cappuccino (Tantau Evers 2005) und Guinness (Niederlande, ~2011) bildet sie unter den 'braunen' Sorten in den 2000er-Jahren eine neue kommerzielle Kategorie von Rosen für ungewöhnliche Sträuße. Sie ist ein Beispiel dafür, wie private Züchter Sorten mit einer einzigartigen Marktnische schaffen können, im Wettbewerb mit den großen Häusern.








