Zum Namen
Name: „Penelope“ — nach Penelope, der Frau des Odysseus in Homers Odyssee. Ein Symbol für Treue und weise Geduld: Sie wartete 20 Jahre auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Trojanischen Krieg und wies 108 Freier ab. Pemberton liebte literarische Namen aus der antiken Mythologie und der Bibel: Penelope, Cornelia, Felicia, Daphne (griechisch); Moonlight, Vanity (englische Klassiker).
Züchtung: Gezüchtet von Rev. Joseph Hardwick Pemberton (1852–1926), einem anglikanischen Priester aus Havering-atte-Bower (Essex, Großbritannien). Eingeführt 1924. Abstammung: 'Ophelia' (HT, Paul 1912) × ein namenloser Sämling aus der Linie 'Trier' (Lambert 1904) — dem Stammvater der Hybrid-Musk-Klasse. Zusammen mit seiner Schwester Florence und den Helfern John und Ann Bentall brachte Pemberton zwischen 1913 und 1926 etwa 24 benannte Sorten hervor.
Bedeutung: Eine von Pembertons Top-3-Sorten (neben Pax 1918, Prosperity 1919, Cornelia 1925, Felicia 1928). RHS Award of Garden Merit — eine praktische britische Anerkennung. Ihre ungewöhnliche Toleranz gegenüber leichtem Schatten — bei Rosen selten, typisch für Hybrid Musks. Der dreistufige Farbwechsel am Strauch (cremeaprikosenfarben – muschelrosa – fast weiß) ist ein besonderes Merkmal. Dekorative orangekorallenfarbene Hagebutten im Herbst — ein seltener zusätzlicher Zierwert. Eine beispielhafte klassische Rose für englische Cottage-Gärten; in den Sammlungen von Mottisfont Abbey, Sissinghurst und RHS Wisley vertreten.








