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Moosrose (Moss rose)Peter Lambert, 1911Rot

Goethe

Synonym Goethe-Rose; eine wichtige Korrektur: In meinen früheren Notizen war sie als Tantau-Edelrose aufgeführt – richtig ist: Peter Lambert, 1911, eine Moosrose, Hybride mit R. multiflora; triploid.

Seltener Hybrid mit R. multiflora · einmalblühend

SortenprofilFotos von Gärtnern

Sortenprofil

Blüte

Einmalblühend

EINMALBLÜHEND – einmal im Jahr (Juni–Juli), dafür sehr reich über 3–4 Wochen. Die Monate sind ungefähre Angaben für das Klima der Ukraine.

Auszeichnungen

Lambert

1911 · historische deutsche Moosrose

Winterhärte

−37 °C

USDA-Zone 3b+. Außergewöhnlich; die ganze Ukraine ohne Abdeckung. Außergewöhnlich · ganz Ukraine ohne Winterschutz.

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Pflanzengröße

150–245 × 90–120 cm
Mensch 170 cman einer Stützebis 3 m150–245 cm
Wuchsform
Ein sehr hoher Strauch mit bogigen Trieben; oft als kleine Kletterrose von 2,5–3 m an einer niedrigen Stütze oder einem Spalier gezogen
Maße
150–245 cm hoch × 90–120 cm breit; als Kletterrose bis 3 m
Stütze
Als Strauch nicht nötig; für die Kletterform – eine niedrige Stütze, ein Zaun oder ein Spalier
Triebe
Lang, bogig, biegen sich unter dem Gewicht der Büschel nach unten
Verzweigung
Gut, bildet mit der Zeit ein kräftiges Gerüst

Blüte

9–16 Blütenblätter
Knospenform
Rund-oval, mit der charakteristischen moosigen Behaarung an den Kelchblättern ('moosig') – das Hauptmerkmal der Klasse
Offene Blüte
Halbgefüllt, mit auffälligen gelben Staubblättern; klein – typisch für Multiflora-Herkunft
Mitte
Leuchtend gelbe Staubblattmitte
Fülle
Halbgefüllt, 9–16 Blütenblätter
Blütenstellung
In kleinen Büscheln – ein Multiflora-Merkmal

Duft

Leicht

Leicht, angenehm – nicht die Stärke der Sorte; ihr Hauptwert liegt in Farbe und Moosigkeit.

Krankheitsresistenz

5 von 5

Hervorragend – seit über 100 Jahren ohne Chemie in Kultur; die Hybride mit R. multiflora verlieh der Linie 'eiserne Gesundheit'.

Sonne

Sonne oder Halbschatten

Verträgt etwas Schatten; typisch für alte Moosrosen.

Stacheln

Mäßig
stachelloswenigemäßigvielesehr viele

Mittlere Anzahl; mit moosiger Behaarung an den Kelchblättern.

Laub

Dunkelgrün, im Stil der Multiflora (feiner als klassische Moosrosen).

Andere Namen

Goethe-Rose
Alle Merkmale in einer Tabelle
Gruppe
Moosrose (Moss rose)
Züchter
Peter Lambert, Deutschland, 1911
Knospenform
Rund-oval, mit der charakteristischen moosigen Behaarung an den Kelchblättern ('moosig') – das Hauptmerkmal der Klasse
Offene Blüte
Halbgefüllt, mit auffälligen gelben Staubblättern; klein – typisch für Multiflora-Herkunft
Mitte
Leuchtend gelbe Staubblattmitte
Farbe
Leuchtendes Himbeerrosa ('scharlachrot') – ein satter Ton, der beim Verblühen ins Violette übergeht
Fülle
Halbgefüllt, 9–16 Blütenblätter
Blütenstellung
In kleinen Büscheln – ein Multiflora-Merkmal
Blüte
EINMALBLÜHEND – einmal im Jahr (Juni–Juli), dafür sehr reich über 3–4 Wochen
Duft
Leicht, angenehm – nicht die Stärke der Sorte; ihr Hauptwert liegt in Farbe und Moosigkeit
Hagebutten
Triploid (3n) – meist steril, bildet keine Hagebutten
Wuchsform
Ein sehr hoher Strauch mit bogigen Trieben; oft als kleine Kletterrose von 2,5–3 m an einer niedrigen Stütze oder einem Spalier gezogen
Verzweigung
Gut, bildet mit der Zeit ein kräftiges Gerüst
Triebe
Lang, bogig, biegen sich unter dem Gewicht der Büschel nach unten
Stacheln
Mittlere Anzahl; mit moosiger Behaarung an den Kelchblättern.
Maße
150–245 cm hoch × 90–120 cm breit; als Kletterrose bis 3 m
Stütze
Als Strauch nicht nötig; für die Kletterform – eine niedrige Stütze, ein Zaun oder ein Spalier
Laub
Dunkelgrün, im Stil der Multiflora (feiner als klassische Moosrosen)
Widerstandskraft
Hervorragend – seit über 100 Jahren ohne Chemie in Kultur; die Hybride mit R. multiflora verlieh der Linie 'eiserne Gesundheit'
Sortenvarianten
Synonym Goethe-Rose; Abstammung Rosa multiflora × unbekannt; triploid (3n) – steril, bildet keine Samen; eine seltene experimentelle Hybride zwischen Moos- und Multiflora-Rosen

Farbschema

Leuchtendes Himbeerrosa (scharlachrot) – ein satter Ton, der beim Verblühen ins Violette übergeht

Rosennachbarn

Stauden zum Pflanzen in der Nähe

Nachbarrosen

Zeitgenossen aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert — historische Gefährten:

Begleitstauden

Silbrig-violette Akzente heben das dramatische Himbeerrot hervor:

Lavendel 'Hidcote'Wollziest (Stachys)Frauenmantel (Alchemilla)Katzenminze 'Walker's Low'

Verbreitung weltweit

Eine historische Seltenheit — vor allem in Sammlungen:

  • 🇪🇺 Europa: mittel · Spezialbaumschulen für alte Rosen
  • 🇺🇸 USA: niedrig · Antique Rose Emporium, Rogue Valley
  • 🇯🇵 Asien: sehr niedrig
  • 🇺🇦 Ukraine: sehr niedrig · selten, nur in Sammlergärten zu finden

Mehr über die Sorte

Hagebutten
Triploid (3n) – meist steril, bildet keine Hagebutten
Sortenvarianten
Synonym Goethe-Rose; Abstammung Rosa multiflora × unbekannt; triploid (3n) – steril, bildet keine Samen; eine seltene experimentelle Hybride zwischen Moos- und Multiflora-Rosen

Anbau

Wo pflanzen: Historische romantische Gärten, thematische „deutsch-literarische“ Rabatten (neben Rosen, die nach Schriftstellern benannt sind); Bögen, niedrige Stützen, Zäune; als „lebende Wand“ im altmodischen Stil; wirkt gut im Halbschatten (eine seltene Eigenschaft bei Rosen).

Klima: Bis −37 °C – die ganze Ukraine ohne Abdeckung, sogar die Karpaten; eine der winterhärtesten Rosen des XX. Jahrhunderts; legendär in Kanada und im Norden Skandinaviens.

Pflege: Minimal – einmalige Blüte an den Trieben des Vorjahres; nur nach der Blüte aus gesundheitlichen Gründen schneiden; nicht jährlich wie eine Edelrose schneiden – das würde die nächste Blüte zerstören; seit über 100 Jahren ohne Chemie in Kultur.

Zum Namen

Name: Die Sorte ist Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) gewidmet, dem größten deutschen Dichter, Dramatiker und Prosaautor der Aufklärung und Romantik; Verfasser von 'Faust', 'Die Leiden des jungen Werthers' und 'Wilhelm Meister'. Goethe war auch Naturforscher und Botaniker – er schrieb die wissenschaftliche Arbeit 'Die Metamorphose der Pflanzen' (1790), die das Verständnis des Blütenbaus in der europäischen Botanik beeinflusste. Deshalb ist diese Widmung besonders passend.

Züchtung: Gezüchtet von Peter Lambert in Trier, Deutschland, 1911. Lambert gehörte in der frühen Zeit des XX. Jahrhunderts zu den führenden Züchtern deutscher Rosen; seine bekannteste Sorte ist 'Frau Karl Druschki' (1901), die legendäre weiße Hybrid-Remontantrose, die zum Vorbild der „weißen Rosen“ im XX. Jahrhundert wurde. Lambert schuf auch Hybrid Musks (Lambertianas), die Vorläufer der Hybrid Musks von Pemberton. Abstammung Goethes: Rosa multiflora × unbekannt. Eine Hybride zwischen traditionellen Moosrosen (mit den charakteristischen Moosborsten an den Kelchblättern) und Multiflora (mit kleinen Blüten in Büscheln) – eine seltene Kombination.

Bedeutung: Ein Versuchswerk von Lambert an der Grenze zweier Klassen – Moss (Moos) × Multiflora. Es entstand eine ungewöhnliche Kombination: Moosigkeit (drüsige Borsten an den Kelchblättern) + Büschelblüte (Multiflora-Herkunft) + außergewöhnliche Winterhärte (bis −37 °C) + Triploidie (meist steril, bildet keine Samen und muss vegetativ vermehrt werden). Heute ist die Sorte eine seltene Sammlerkuriosität, was einen auffälligen Kontrast veranschaulicht: ein klassischer deutscher „literarischer“ Name (Goethe – ein Symbol der hohen Kultur) auf einer experimentellen Hybridpflanze (ein wissenschaftliches Werk an der Grenze der Klassen). In den ukrainischen Sammlungen ist sie praktisch nicht vertreten – man muss sie in europäischen Fachbaumschulen für alte Rosen suchen.

Häufige Fragen zu Goethe

Braucht Goethe Winterschutz?

Der Temperatur-Richtwert der Sorte beträgt −37 °C (USDA-Zone 3b+). Die Überwinterung hängt von den Bedingungen ab. Außergewöhnlich; die ganze Ukraine ohne Abdeckung.

Wie oft im Jahr blüht Goethe?

EINMALBLÜHEND – einmal im Jahr (Juni–Juli), dafür sehr reich über 3–4 Wochen.

Wie groß wird Goethe?

150–245 cm hoch, 90–120 cm breit. An einer Stütze — bis 300 cm.

Welche Krankheiten befallen Goethe?

Gesamtresistenz: 5 von 5. Hervorragend; seit über 100 Jahren ohne Chemie in Kultur.

Wie viel Sonne braucht Goethe?

Sonne oder Halbschatten; verträgt etwas Schatten; typisch für alte Moosrosen.

Wonach duftet Goethe?

Leicht, angenehm – nicht die Stärke der Sorte; ihr Hauptwert liegt in Farbe und Moosigkeit.

Fotos und Bewertungen von Gärtnern

Mein Klima

Wählen Sie einen Temperatur-Richtwert zum Vergleich mit den Sortenangaben. Dies ist weder eine Überwinterungsprognose noch eine Empfehlung zum Winterschutz; berücksichtigen Sie Wind, Feuchtigkeit und die Frostdauer.

Die Angaben für die Oblaste sind verallgemeinert. USDA beschreibt den Durchschnitt der jährlichen Extremminima, keine Prognose; die Werte in der Liste sind gerundet. Prüfen Sie die Bedingungen an Ihrem Standort. Weitere Informationen: Rosen im Klima der Ukraine.